Lesung Laura Chaplin

Laura war bei der Lesung aus ihrem neuen Buch „Lachen ist der erste Schritt zum Glück“ am 15. April 2016 in der Thalia-Buchhandlung durch das, was sie tut präsent. Dabei sind Klischees von Kindern aus reichen Familien in mir einer Bewunderung gewichen.
Sie hat sich für ihren Weg entschieden und den geht sie. Wie auch Charlie ihr Großvater. Das verbindet die beiden miteinander und dass Humor selbst schon Heilung darstellt – in einer Welt voller Traurigkeit wie in Syrien und Kriminalität wie in Kolumbien. Es ist zu wünschen, dass die Botschaft auch hier im Westen gehört wird. Hier, wo äußerlich viele viel haben aber innerlich viel verloren haben, sollte ein Lächeln uns besser machen, das heißt sich miteinander zu erfreuen. Die Botschafterin des Lachens hat das alles sehr stark bei dieser Lesung am 15. April 2016 vermittelt. Barbara und Walter hatten ihr dabei geholfen, ein Buch zu erschaffen, das über mehr als Charlie Chaplins Leben und das von Lauras Familie vermittelt. Erst über Barbara bin ich auf Laura aufmerksam geworden. Der 15. April war auch der Tag, an dem von der deutschen Bundeskanzlerin entschieden wurde, dass der Satiriker Böhmermann wegen Beleidigung eines ausländischen Staatsmannes Erdogan nach deutschem Recht angeklagt wird, weil er einem Mächtigen seine Lächerlichkeit vor Augen geführt hat, worüber dieser nicht lachen konnte. Dieser Zusammenfall von Lesung aus dem ersten Buch von Laura und der Entscheidung von der deutschen Bundeskanzlerin Angelika Merkel hat dem Ereignissen noch etwas Politisches und Existentielles drauf gesetzt. Ist das alles nur ein Stummfilm, in dem ich da hinein geraten bin? In einer Zeit, in der die Meinungsfreiheit plötzlich zumindest in Frage gestellt wird, kämpft Laura um ein weiteres Menschenrecht, das Recht auf Lachen. Ich will sie dabei gerne unterstützen.

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